Buchbesprechungen
An dieser Stelle möchte ich auf einige Bücher hinweisen, die ich mit viel Freude gelesen habe. Die Liste ist nicht auf Bücher beschränkt, die unmittelbar mit der Informatik zu tun haben. Ich habe mich bemüht, vor allem "besondere" Bücher aufzunehmen -- Bücher, die sich durch ihr Thema oder durch ihre Form der Darstellung wohltuend von der Masse abheben.
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Jim Highsmith: "Agile Software Development Ecosystems" (2002).
Es gibt eine ganze Reihe von Büchern über agile Methoden. Das besondere an diesem Buch ist, dass es Interviews mit einigen Verfechtern der agilen Methoden enthält. Ein Blick hinter die Kulissen, bei dem nicht nur die verschiedenen Methoden vorgestellt werden, sondern auch die Personen zu Wort kommen.
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Markus Völter, Alexander Schmid, Eberhard Wolff: "Server Component Patterns" (2002).
Wenn Sie verstehen möchten, wie beispielsweise J2EE funktioniert, ist dieses Buch das richtige für Sie. Ich habe selten ein technisches Buch gesehen, das die Materie ähnlich anschaulich erklärt.
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Norm Kerth: "Project Retrospectives" (2001).
Ein schönes Buch vom Guru der Projekt-Retrospektiven. Das Buch bietet nicht weniger an als eine Anleitung zum aktiven Wissensmanagement.
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Simon Singh: "Geheime Botschaften" (1999).
Der Untertitel lautet: die Kunst der Verschlüsselung von der Antike bis in die Zeiten des Internet. Das Buch beginnt mit antiken Codes und endet bei PGP. Wie immer bei Simon Singh, sehr spannend und gleichzeitig verständlich geschrieben.
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Stewart Brand: "The Clock of the Long Now" (1999).
Ein Buch über die Geschichte des Wissens und über die Bedeutung der Langsamkeit. Ein seltsames Buch, aber voller überraschender Einsichten.
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Steven Pinker: "How The Mind Works" (1997).
Kognitive Psychologie ist kein ganz einfaches Thema. Trotzdem ist dieses Buch gut verständlich und bietet viele spannende Erkenntnisse darüber, wie Menschen denken und handeln.
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Simon Singh: "Fermats letztes Theorem" (1997).
Dieses Buch erzählt die Geschichte eines mathematischen Beweises. Es ist spannend wie ein Krimi und faszinierend zu lesen!
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Erich Gamma, Richard Helm, Ralph Johnson, John Vlissides: "Design Patterns" (1995).
Das erste Buch über Patterns in der Software-Entwicklung. Immer noch ein Klassiker.
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Gero von Randow: "Das Ziegenproblem" (1995).
Ein Teilnehmer einer Spielshow kann eine von drei verschlossenen Türen wählen. Hinter einer befindet sich der Preis, ein Auto, hinter den beiden anderen eine Ziege. Der Spieler trifft seine Wahl, die gewählte Tür bleibt aber zunächst verschlossen. Stattdessen öffnet der Moderator eine andere Tür, hinter der sich eine Ziege steht. Es bleiben zwei Türen, hinter einer befindet sich das Auto. Der Moderator fragt den Spieler, ob er sich noch umentscheiden möchte. Sollte er? Das Buch gibt auf diese Frage die Antwort und zeigt eindrucksvoll an vielen anderen Beispielen, wie sehr uns unsere Intuition einen Streich spielen kann, wenn es um die Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten geht.
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Jürgen Gulbins, Christine Kahrmann: "Mut zur Typographie" (1992).
Wer denkt, Typographie sei bedeutungslos, sollte den Mut aufbringen, dieses Buch zu lesen -- auf die Gefahr hin, die eigene Meinung revidieren zu müssen. Das Buch ist mit viel Liebe zum Detail geschrieben, aber auch der Schnelldurchgang bietet viele Einsichten.
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Tom DeMarco, Timothy Lister: "Wien wartet auf Dich" ("Peopleware") (1987, 1999).
Ein Klassiker über die Rolle der Menschen in der Software-Entwicklung. Das Buch wird oft zitiert, leider zeigt die Praxis, dass nicht immer auch entsprechend gehandelt wird. Es lohnt sich, dieses Buch gelegentlich zur Hand zu nehmen -- vor allem dann, wenn der alltägliche Stress wieder mal dazu führt, dass Fragen der Unternehmenskultur immer geringere Priorität beigemessen wird.
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Douglas Hofstadter: "Gödel, Escher, Bach: ein endloses, geflochtenes Band" (1979).
Nach wie vor der Klassiker der Informatik-Literatur. Wenn es ein Buch gibt, das die Ästhetik logischer Strukturen eindrucksvoll zu vermitteln vermag, dann ist es dieses. Das Buch hat auch über 20 Jahre nach seinem Erscheinen nichts von seiner Faszination verloren.
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