Buchempfehlungen (jenseits des Projektalltags)
Auf dieser Seite habe ich einige Bücher zusammengestellt, die nur indirekt mit Software-Entwicklung zu tun haben. Ich habe mich bemüht, vor allem "besondere" Bücher aufzunehmen — Bücher, die sich durch ihr Thema oder durch ihre Form der Darstellung wohltuend von der Masse abheben.
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Clay Shirky: "Here Comes Everybody — The Power of Organizing Without Organizations" (2008).
Das Buch beschreibt auf beeindruckende Art und Weise, wie das Internet unsere Gesellschaft verändert, zum Guten wie auch, zumindest in Einzelfällen, zum Schlechten. An vielen Beispielen wird gezeigt, wie nachhaltig das Web 2.0 die Kooperation zwischen Menschen verändert und stärkt.
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Chris Anderson: "The Long Tail — Why the Future of Business Is Selling Less of More" (2006).
Seitdem das Internet als digitaler Distributionskanal zur Verfügung steht, spielen physische Grenzen bei der Distribution macher Produkte eine immer geringere Rolle. Das Buch demonstriert, wie das Internet zu einer größeren Vielfalt auf dem Markt (speziell bei Büchern und Musik) beigetragen hat, in der auch Nischenprodukte eine Chance haben.
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James Surowiecki: "The Wisdom of Crowds" (2004).
Das Buch beschreibt mit einer Fülle von Beispielen, unter welchen Umständen Gruppen (teils von Laien) bessere Entscheidungen treffen können als einzelne Experten.
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Simon Singh: "Geheime Botschaften" (1999).
Der Untertitel lautet: die Kunst der Verschlüsselung von der Antike bis in die Zeiten des Internet. Das Buch beginnt mit antiken Codes und endet bei PGP. Wie immer bei Simon Singh, sehr spannend und gleichzeitig verständlich geschrieben.
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Stewart Brand: "The Clock of the Long Now" (1999).
Ein Buch über die Geschichte des Wissens und über die Bedeutung der Langsamkeit. Ein seltsames Buch, aber voller überraschender Einsichten.
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Steven Pinker: "How The Mind Works" (1997).
Kognitive Psychologie ist kein ganz einfaches Thema. Trotzdem ist dieses Buch gut verständlich und bietet viele spannende Erkenntnisse darüber, wie Menschen denken und handeln.
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Simon Singh: "Fermats letztes Theorem" (1997).
Dieses Buch erzählt die Geschichte eines mathematischen Beweises. Es ist spannend wie ein Krimi und faszinierend zu lesen!
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Gero von Randow: "Das Ziegenproblem" (1995).
Ein Teilnehmer einer Spielshow kann eine von drei verschlossenen Türen wählen. Hinter einer befindet sich der Preis, ein Auto, hinter den beiden anderen eine Ziege. Der Spieler trifft seine Wahl, die gewählte Tür bleibt aber zunächst verschlossen. Stattdessen öffnet der Moderator eine andere Tür, hinter der eine Ziege steht. Es bleiben zwei Türen, hinter einer befindet sich das Auto. Der Moderator fragt den Spieler, ob er sich umentscheiden möchte. Sollte er? Das Buch gibt auf diese Frage die Antwort und zeigt eindrucksvoll an vielen anderen Beispielen, wie sehr uns unsere Intuition einen Streich spielen kann, wenn es um die Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten geht.
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Jürgen Gulbins, Christine Kahrmann: "Mut zur Typographie" (1992).
Wer denkt, Typographie sei bedeutungslos, sollte den Mut aufbringen, dieses Buch zu lesen — auf die Gefahr hin, die eigene Meinung revidieren zu müssen. Das Buch ist mit viel Liebe zum Detail geschrieben, aber auch der Schnelldurchgang bietet viele Einsichten.
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Douglas Hofstadter: "Gödel, Escher, Bach: ein endloses, geflochtenes Band" (1979).
Nach wie vor der Klassiker der Informatik-Literatur. Wenn es ein Buch gibt, das die Ästhetik logischer Strukturen eindrucksvoll zu vermitteln vermag, dann ist es dieses. Das Buch hat auch über 20 Jahre nach seinem Erscheinen nichts von seiner Faszination verloren.
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